REVILAX Sessel bei unterschiedlichen Krankheitsbildern.

Mit einem REVILAX Sessel kann man eine Hilfsstellung geben

Ein REVILAX Sessel ist eine Mobilitätshilfe bzw. ein Hilfsmittel die beim Positionswechsel (aufrichten, hinsetzen, umsetzen) behilflich sein kann. 

Ein räumlicher Personentransfer innerhalb der Wohnung ist auch möglich.

Dazu muss das Sesselmodell über Rollen und zwei Schiebegriffe verfügen. 

Mit dieser Transferhilfe wird die Betreuung der zu pflegenden Person auch für Angehörige möglich. Alle Sessel-Modelle der Firma REVILAX können mit diesem Unterbau für den Außenbereich und Akkus für die jeweilige Sesselverstellung ab sofort auf Wunsch auch versehen werden.

Die häufigsten Krankheitsbilder sind:

Arthrose
Die Arthrose ist eine schmerzhafte Gelenkerkrankung. Sie entsteht, wenn der Gelenkknorpel irreparabel geschädigt wird. Mit konservativen Therapien oder einer Operation lassen sich die Beschwerden des Gelenkverschleißes deutlich verringern.

Arthrose-Stadien
Mediziner unterscheiden je nach Ausmaß des Verschleißes verschiedene Arthrose-Stadien:

  • Stadium 1: Der Gelenkknorpel sieht noch glatt und relativ gesund ist, ist aber verdickt und strukturell verändert. Die Gelenkinnenhaut kann gereizt sein.

  • Stadium 2: Die Knorpeloberfläche ist uneben und aufgefasert.

  • Stadium 3: Die Knorpelschicht ist verdünnt, der Gelenkspalt verschmälert. Erste Veränderungen des benachbarten Knochens sind erkennbar.

  • Stadium 4: Die Knorpelschicht fehlt stellenweise komplett. Der Knochen weist Verdichtungen (subchondrale Sklerosierungen) und Ausziehungen (Osteophyten) auf.

Fibromyalgie
Fibromyalgie gehört zu den Schmerzsyndromen. Typisch sind tiefe Muskelschmerzen in verschiedenen Körperregionen. Hinzu kommen Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafprobleme. Die Ursachen der Krankheit sind noch nicht bekannt, möglich ist aber eine gestörte Schmerzverarbeitung. Die Behandlung ist schwierig, da gängige Schmerzmittel versagen.

 Informationen zu den Symptomen, Therapien und mögliche Auslöser von Fibromyalgie:

  • Symptome: tiefe Muskelschmerzen, Missempfindungen, schmerzhafte Druckpunkte, Erschöpfung, reizdarmähnliche Beschwerden, Depressionen, Ängste

  • Schmerzmittel: Opioide, Kortison oder nicht-steroidale Entzündungshemmer wie Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure wirken kaum oder gar nicht

  • Behandlung: Bewegung, Wärmetherapie, Psychotherapie, Antidepressiva, Entspannungsverfahren

  • Ernährung: vorwiegend pflanzlich basiert, insbesondere viel Gemüse, wenig Fleisch, wenig Alkohol

  • Ursachen: Auslöser noch weitgehend unbekannt, evtl. gestörte Schmerzverarbeitung, genetische Ursachen, veränderte Nervenfasern, seelische Traumata

  • Diagnostik: Ausschluss anderer Ursachen, Überprüfung spezieller Schmerzdruckpunkte, Schmerzfragebögen

  • Prognose: nicht heilbar, aber beherrschbar, hinterlässt keine bleibenden körperlichen Schäden

Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps, Bandscheibenprolaps) tritt am häufigsten bei Menschen zwischen 30 und 50 Jahren auf. Oft verursacht er keine Beschwerden. Er kann aber auch starke Rückenschmerzen, Gefühlsstörungen und sogar Lähmungen auslösen - dann ist schnelles Handeln wichtig.

  • Mögliche Symptome: je nach Höhe und Ausmaß des Vorfalls z.B. Rückenschmerzen, die in ein Bein oder einen Arm ausstrahlen können, Empfindungsstörungen (Ameisenlaufen, Kribbeln, Taubheitsgefühle) oder Lähmungen im betreffenden Bein oder Arm, Störungen der Blasen- und Darmentleerung

  • Ursachen: meist alters- und belastungsbedingte Abnutzung, außerdem Bewegungsmangel und Übergewicht; seltener Verletzungen, angeborene Fehlstellungen der Wirbelsäule oder angeborene Bindegewebsschwäche

  • Untersuchungen: Körperliche und neurologische Untersuchung, Computertomografie (CT), Kernspintomografie (MRT), Elektromyografie (EMG), Elektroneurografie (ENG), Labor Untersuchungen

  • Behandlung: Konservative Maßnahmen (wie leichte bis mäßige Bewegung, Sport, Entspannungsübungen, Wärmeanwendungen, Medikamente), Operation

  • Prognose: Symptome verschwinden meist von allein oder mithilfe von konservativer Therapie; Operation nicht immer erfolgreich, außerdem Komplikationen und Rückfälle möglich.

Rheuma
Rheuma gilt als Volkskrankheit. Doch eigentlich ist Rheuma keine eigenständige Erkrankung. Viele meinen mit der Bezeichnung die Krankheit "Rheumatoide Arthritis", aber diese Gleichsetzung ist genau genommen falsch. Denn unter dem Begriff Rheuma sammeln sich viele verschiedene Erkrankungen. Aufgrund der vielen Ausprägungen, die Rheuma haben kann, sprechen Ärzte oft vom sogenannten "Rheumatischen Formenkreis". Hier erfahren Sie, welche Erkrankungen zu Rheuma gehören, woran man Rheuma erkennt und welche Behandlungen es gibt. Durch den Angriff der Abwehrzellen entzünden sich bei diesen Krankheiten vornehmlich die Gelenke. Sie schmerzen stark, sind oft geschwollen, warm und rot. Doch auch innere Organe können betroffen sein. Zu den autoimmunen Gelenkerkrankungen gehören:

  • Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis)

  • Spondylarthritiden

    • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)

    • Psoriasis-Arthritis

    • Reaktive Arthritis (früher Morbus Reiter)

    • Enteropathische Arthritis (begleitend bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa)

    • Undifferenzierte Spondyloarthritis

  • Juvenile idiopathische Arthritis

  • Oligoarthritis (2.-4. Lebensjahr, häufigste Form)

  • Morbus Still (Systemische Arthritis, 2.-4. Lebensjahr)

  • Polyarthritis (seronegativ: 6.-7. Lebensjahr, seropositiv: 9.-12. Lebensjahr)

  • Juvenile Psoriasis-Arthritis (7.-10. Lebensjahr)

  • Enthesitis-assoziierte Arthritis (Gelenkentzündungen mit Sehnenreizungen, 9.-12. Lebensjahr)

  • Undifferenzierte Arthritis (passt sonst zu keiner der genannten Formen)

Morbus Bechterew
Morbus Bechterew ist eine besondere Form entzündlichen Rheumas. Er äußert sich hauptsächlich in Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Im Verlauf können sich Verknöcherungen bilden, daher auch der medizinische Name Spondylitis ankylosans: Er bedeutet "versteifende Wirbelsäulenerkrankung". Morbus Bechterew ist nicht heilbar und kann die Beweglichkeit der Betroffenen einschränken.

  • Definition: M. Bechterew ist eine Form entzündlichen Rheumas, die besonders Knochen und Gelenke befällt.

  • Ursachen: Bisher nicht geklärt, vermutet werden genetische Gründe und eine Fehlfunktion des Immunsystems.

  • Symptome: Hauptsächlich tiefsitzende Rückenschmerzen, nächtliche Schmerzen, morgendliche Steifigkeit

  • Diagnostik: Arzt-Patient-Gespräch (Anamnese), klinische Tests zur Überprüfung der Beweglichkeit, ggf. Blutuntersuchung und bildgebende Verfahren

  • Behandlung: Bewegung, Medikamente, Physiotherapie, eventuell operativer Eingriff

  • Prognose: Morbus Bechterew ist nicht heilbar, aber gut behandelbar; so lässt sich der Verlauf positiv beeinflussen.

Morbus Bechterew (M. Bechterew) gehört zur Gruppe der sogenannte Spondyloarthritiden. Das sind Erkrankungen des Achsenskeletts (Schädel, Wirbelsäule und Brustkorb). Morbus Bechterew betrifft besonders die Wirbelsäule und deren Verbindung zum Becken, wo sich Entzündungen bilden. Diese können Knochengewebe zerstören. Außerdem können die Entzündungen bewirken, dass sich Knochenanhängsel in Form von Faserknorpeln bilden, welche die Gelenkränder ersetzen. Das kann, muss aber nicht immer, dazu führen, dass die vielen kleinen Gelenke und Bänder der Wirbelsäule und des Beckens verknöchern. Für die Betroffenen ist das schmerzhaft und schränkt ihre Beweglichkeit drastisch ein.

Abgrenzung zu Morbus Forrestier
Morbus Bechterew darf nicht mit dem weniger dramatischen Morbus Forrestier (Spondylitis hyperostotica) verwechselt werden. Zu den Symptomen dieser Erkrankung zählen zwar auch eine zunehmende Versteifung und Schmerzen. Allerdings handelt es sicher hierbei nur um eine reine Verknöcherung der Wirbelsäule, die ohne Entzündungsreaktionen entsteht. Die Folgen sind in der Regel wesentlich harmloser.

Morbus Reiter
Morbus Reiter ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Die Bindehaut am Auge und die Harnröhre sind ebenfalls betroffen. Morbus Reiter entwickelt sich als Folge eines bakteriellen Infektes. Die Krankheit heilt in vielen Fällen von selbst aus. Bei einigen Betroffenen bleibt sie aber Jahre- oder Jahrzehntelang bestehen. Morbus Reiter (Reiter-Syndrom, Reiter-Krankheit) ist eine spezielle Form einer "reaktiven Arthritis". Eine reaktive Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die sich nach einem bakteriellen Infekt ("reaktiv") entwickelt. Beim Morbus Reiter sind neben den Gelenken auch die Harnröhre, die Bindehäute der Augen und teilweise auch die Haut betroffen. Ein bis vier Prozent der Menschen, die an einem Magen-Darm-Infekt oder an einem Infekt der Harnwege erkranken, entwickeln daraufhin einen Morbus Reiter. Nach der Bekämpfung des bakteriellen Infektes reagiert das Immunsystem fälschlicherweise weiter mit den übrig gebliebenen Eiweißen der getöteten Bakterien. Immunzellen gehen mit den Eiweißen Verbindungen ein und rufen an verschiedenen Orten im Körper Entzündungen hervor. Die Entzündungen treten meistens nur vorübergehend auf. Manchmal entwickelt sich aber eine chronische Erkrankung, die neben den Gelenken auch die Wirbelsäule befällt. Menschen jeden Alters können an Morbus Reiter erkranken. Weißhäutige Männer zwischen 20 bis 40 Jahren sind allerdings am häufigsten betroffen. In den westlichen Ländern liegt die Zahl der Neuerkrankungen etwas über dem weltweiten Durchschnitt von etwa drei Personen pro 100.000.

Polymyositis
Die Polymyositis ist eine seltene entzündliche Muskelerkrankung. Sie ähnelt der Dermatomyositis, verursacht im Unterschied zu dieser aber keine Hautsymptome. Die Symptome an der Muskulatur umfassen dagegen das gleiche Spektrum, Muskelschwäche und -schmerzen stehen also im Vordergrund. Wenn man den Begriff "Polymyositis" vom Griechischen ins Deutsche übersetzt, wird klar, was die Erkrankung bewirkt, nämlich eine Entzündung ("-itis") vieler ("poly") Muskeln ("myos"). Sie wird zu den rheumatischen Erkrankungen gezählt und gilt als Autoimmunerkrankung, beruht also auf einer Fehlreaktion des Immunsystems. Die Polymyositis ist der Dermatomyositis sehr ähnlich, betrifft im Unterschied zu dieser aber nur die Muskulatur und nicht zusätzlich auch noch die Haut. Sowohl Polymyositis als auch Dermatomyositis sind oft mit weiteren Erkrankungen assoziiert, etwa mit anderen Autoimmunerkrankungen, Virusinfektionen oder Krebs. Ein bösartiger Tumor (Malignom) tritt bei Polymyositis-Patienten allerdings seltener auf als bei Dermatomyositis-Betroffenen : So werden bei Patienten mit einer Polymyositis im relativen Vergleich mit der Normalbevölkerung etwa doppelt so oft Malignome festgestellt. Bei der Dermatomyositis ist das Risiko dagegen viermal so hoch. Die ersten Symptome einer Polymyositis sind wie bei der Dermatomyositis oft relativ unspezifisch und umfassen zum Beispiel Abgeschlagenheit und ein allgemeines Schwächegefühl. Auch Fieber ist möglich. Da solcherlei Symptome auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, angefangen bei einer gewöhnlichen Erkältung, lassen sie zunächst nicht an eine Polymyositis denken. Charakteristisch ist dagegen eine in Wochen bis Monate fortschreitende, symmetrische Muskelschwäche, vor allem im Bereich von Becken, Oberschenkeln, Schultern und Oberarmen. Muskelschmerzen treten ebenfalls auf, allerdings seltener als bei der Dermatomyositis. Ungefähr ein Viertel bis die Hälfte aller Polymyositis-Patienten berichtet zusätzlich über Gelenkschmerzen.

Systemischer Lupus erythematodes
Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine Form der chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes. Während andere Lupus-Formen mehr oder weniger nur die Haut betreffen, zieht systemischer Lupus erythematodes auch innere Organe in Mitleidenschaft. Die Erkrankung verläuft in Schüben und meist chronisch. Systemische Lupus erythematodes gehört zur Gruppe der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, genauer gesagt zu den Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen). Die Diagnose "systemischer Lupus erythematodes" kann schwierig sein, weil die Krankheit oft schleichend beginnt. Außerdem sind die Symptome so vielfältig und oft unspezifisch, dass sie auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Erschwerend kommt hinzu, dass es neben der "reinen" Lupus-Erkrankung auch Mischformen mit anderen rheumatischen Erkrankungen gibt. Besteht der Verdacht "systemischer Lupus erythematodes" sollten sich Patienten von einem Spezialisten, also einem Rheumatologen oder Kinderrheumatologen untersuchen lassen. Wegen der vielfältigen Symptome ist eine Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten sinnvoll, zum Beispiel mit dem Hautarzt, einem Herz- und Nierenspezialist oder Gynäkologen. Die umfangreichen Untersuchungen, die für die Diagnose "systemischer Lupus erythematodes" notwendig sind, können auch stationär im Krankenhaus durchgeführt werden (zum Beispiel bei Kindern).

Osteoporose
Die Osteoporose ist eine häufige Alterserkrankung des menschlichen Knochens. Dabei wird dieser auffällig dünner und poröser. Es steigt das Risiko von Frakturen. Verstärkte Fehlhaltung führt zu noch mehr Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit. Der Sessel nach Maß hilft mit individuellen Sitz- und Liegepositionen sowie verstellbarer Rückenlehne gegen verstärkter Fehlhaltung. Die auch im Volksmund als "Knochenschwund" bezeichnete Krankheit ist insbesondere gekennzeichnet durch eine signifikante Abnahme der messbaren Knochendichte. Dieses ist das Ergebnis eines den Aufbau übersteigenden Abbaus des Gewebes des Knochens im Rahmen des laufenden, natürlichen Knochenumbaus. Medizinisch bezeichnet, dass Aufgrund der höheren Umsatzrate die Spongiosa stärker betroffen als die Kortikalis. Im Ergebnis führt dies zu einer erhöhten Frakturanfälligkeit, wobei das ganze Skelett betroffen sein kann. REVILAX Sessel mit seiner effektiven Liftfunktion gleicht hier die Probleme der Versteifung aus und hilft nahezu schmerzfrei die bequeme Sitzposition wieder zu verlassen.

Die häufigsten Knochenbrüche auf Grund einer Osteoporose sind im Folgenden nach der statistischen Häufigkeit sortiert

  1. Wirbelkörpereinbrüche

  2. Hüftgelenksnahe Oberschenkelknochenbrüche

  3. Handgelenksnahe Speichenbrüche

  4. Oberarmkopfbruch

  5. Beckenbruch

In 80 Prozent aller Osteoporosen sind Frauen nach der Menopause betroffen. Im Rahmen unserer Tätigkeit kann REVILAX mit speziellen Sesselausführungen Ihre Einschränkungen durch Osteoporose unterstützen, lindern und für optimale Ruhepause sorgen.

Sie können unverbindlich den Sessel nach Maß bei Kauf bei Ihnen Zuhause testen.

Rückenschmerzen
Ein Stechen im Kreuz, ein ziehender Schmerz im Nacken oder unerträgliche Verspannungen im gesamten Rücken? Gemäß Schätzungen haben über 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben solche Rückenschmerzen. Doch was genau hinter den Beschwerden liegt, ist schwierig zu differenzieren. Denn Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Der REVILAX-Sessel passt sich individuell Ihren Bedürfnissen an. Erleben Sie mit Ihrem Sessel nach Maß durch Wärme- und Massagefunktion die perfekte Entspannungsmöglichkeiten trotz Rückenschmerzen. Dauerhaftes Sitzen ist nun möglich, sowie Unterstützung gegen Haltungsfehler.

Unspezifische Rückenschmerzen
Heute ist bekannt, dass muskulär bedingte Ursachen den überwiegenden Anteil der bekannten Rückenschmerzen ausmachen. So sind die Mehrheit der Beschwerden durch Fehlfunktionen, Verspannungen der Muskulatur und Verklebungen des Bindegewebes bedingt. Es kommt zu einer ungleichen Belastung der Muskeln, wobei häufig ein Muskel verkürzt und der Gegenspieler überlastet ist. Die Folge sind eine durch Energiemangel hervorgerufene Übersäuerung und Entzündung der Muskeln und Sehnen. Vor allem Menschen, die sich wenig bewegen, d. h. eine sitzende Tätigkeit ausüben oder in Zwangshaltungen arbeiten, wie zum Beispiel Fließbandarbeiter leiden häufig unter einer verspannten Muskulatur. Aber auch Berufe, die eine schwere körperliche Belastung mit sich bringen, fordern auf Dauer ihren Tribut. Kommen Übergewicht, Stress und Haltungsfehler hinzu, sind die Schmerzen vorprogrammiert. REVILAX Sessel nach Maß unterstützt bei Belastung von Rückenschmerzen, Verspannungen und Haltungsfehler. Indem Sie Ihre individuelle Sitz- oder Liegeposition durch Funktionen wie der verstellbaren Rückenlehne und Beinstütze finden.

Schmerzhafte Blockaden
Oftmals sind Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke Auslöser der Schmerzen. Meist reicht bereits eine falsche Bewegung, das unsachgemäße Anheben des Getränkekastens oder eine Nacht auf einer ungeeigneten Matratze aus, um das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und Bändern empfindlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Jeder Wirbel hat an der Ober- und Unterseite zwei Gelenkfortsätze, über die er mit den anderen Wirbeln verbunden ist. Diese Wirbelgelenke sind die Facettengelenke. Bei Überlastung kann sich die Muskulatur verspannen und sich die Beweglichkeit des Gelenks erheblich verringern. In der Folge sind bei einer Wirbelblockade ein einzelner oder mehrere Rückenwirbel in Ihrer Bewegung eingeschränkt und sind damit nicht mehr in der Lage, Ihre Aufgabe einwandfrei zu erfüllen. Davon können alle Bereiche der Wirbelsäule betroffen sein. Wir unterscheiden dabei grundsätzlich die Halswirbelsäule (HWS), die Brustwirbelsäule (BWS) und die Lendenwirbelsäle (LWS). Am häufigsten treten solche Funktionseinschränkungen nach einer abrupten Bewegung im unteren Bereich der Wirbelsäule auf und werden als Hexenschuss (Lumbalgie) bezeichnet. Auch die sogenannten Iliosakralgelenke können blockieren und die Beweglichkeit schmerzhaft einschränken. Hier hilft REVILAX mit einer Liftfunktion mit der Sie schmerzfrei Ihre bequeme Sitzposition wieder verlassen können.

Diagnose unspezifischer Rückenschmerzen
Eine ausführliche Anamnese mit gründlicher körperliche Untersuchung liefern meist schon die ersten Hinweise auf das Vorliegen unspezifischer Rückenbeschwerden. Dabei überprüft der behandelnde Arzt die Beweglichkeit von Hüfte, Schulter sowie der einzelnen Wirbelabschnitte und führt verschiedene Testverfahren zum Ausschluss struktureller Schäden durch. Aber auch die Durchleuchtung der Arbeits- und Lebensumstände und die aktuelle psychische Verfassung des Patienten gehören zu einer Bestandsaufnahme. Denn gerade bei länger anhaltenden Beschwerden ist es nicht immer leicht, die dafür verantwortlichen Faktoren ausfindig zu machen.

Akute Beschwerden
Treten unspezifische Rückenbeschwerden akut auf, lassen sie sich meist recht schnell mit moderater Bewegung, Wärme und ggf. der kurzfristigen Gabe entzündungs- und schmerzlindener Medikamente beheben. Gelenkfehlstellungen und-Blockaden können in der Regel durch gezielte Grifftechniken eines geschulten Therapeuten aus der Manuellen Therapie oder Chirotherapie effektiv behoben werden. Um erneute Blockaden zu vermeiden, empfiehlt es sich außerdem die Muskulatur durch regelmäßige Bewegung zu lockern und durch ein gezieltes Krafttraining zu stärken. Dazu bieten sich vor allem gelenkschonende Ausdauersportarten wie Nordic Walking oder Schwimmen an. Der REVILAX Sessel mit Wärme- und Massagefunktion erzielt eine effektive Schmerzlinderung der Rückenschmerzen.

Chronische Beschwerden
Bei fast drei Viertel der Patienten treten die Rückenschmerzen wiederholt auf, halten nach wiederholtem Auftreten länger an und werden zumeist auch intensiver. Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn die Beschwerden länger als drei Monate andauern. Bei der Chronifizierung werden die den Rückenschmerz auslösenden Nervenenden dauerhaft aktiviert, die Rückenmuskulatur verspannt sich zunehmend und die Schmerzwahrnehmung im Gehirn wird verstärkt. 

Spezifische Rückenschmerzen
Im Gegensatz zu unspezifischen Beschwerden sind spezifische Rückenschmerzen auf eine bestimmte Schädigung der Wirbelsäule zurückzuführen. Dazu gehören u.a. Bandscheibenvorfälle, Verengungen des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), Verkrümmungen der Wirbelsäule (Skoliose), poröse und brüchige Wirbelkörper bei Osteoporose, Infektionen, entzündliche Prozesse und in seltenen Fällen auch Tumorerkrankungen oder Erkrankungen der inneren Organe. Glücklicherweise sind strukturelle Veränderungen an der Wirbelsäule seltener. Sie zu erkennen ist aber von wesentlicher therapeutischer und prognostischer Bedeutung und sollte einem Spezialisten vorbehalten sein. 

Diagnose spezifischer Rückenschmerzen 
Besteht nach Anamnese und körperlicher Untersuchung des Patienten der Verdacht auf eine strukturelle Veränderung der Wirbelsäule wird je nach Verdachtsdiagnose entweder ein Röntgenbild, eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie des entsprechenden Wirbelsäulenabschnittes angefertigt. Bei weiterhin unklaren Schmerzzuständen erfolgt ebenfalls eine Blutuntersuchung zur Diagnose von entzündlichen Erkrankungen.

Hüftschmerzen
Schmerzen in der Hüfte sind bei weitem nicht immer gleich mit einer Arthrose zu begründen. Tatsächlich gibt es für Hüftschmerzen eine Reihe höchst unterschiedlicher, teils einfach zu behandelnder Gründe, die mit verschiedenen Symptomen einhergehen können. Das REVILAX Team passt sich individuell Ihren Bedürfnissen an. Genießen Sie entspanntes und dauerhaftes Sitzen, trotz belastender Hüftschmerzen. Wir bieten Ihnen umfangreiche Erleichterungen im Alltag an. Ob die Liegeposition mit extra langer Beinauflage und verstellbare Rückenlehne zur Entlastung der Hüfte, als auch die Liftfunktion für leichteres Aufstehen unterstützt Sie im Alltag. Eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen ist eine Arthrose der Hüfte. Die degenerative Erkrankung ist eine chronische Gelenkveränderung. Sie entsteht in den meisten Fällen durch eine Alterung des Knorpels. Bei vielen Betroffenen ist die Gleit- und Pufferschicht im Gelenk mitunter soweit zerstört, dass schließlich Knochen auf Knochen trifft. Eine Hüftarthrose führt oft erst in einem späten Stadium zu stärkeren Schmerzen.

Typische Anzeichen für eine Arthrose in der Hüfte können sein:

  • im Frühstadium nur morgens Schmerzen, die nach ein paar Schritten wieder verschwinden

  • Hüftschmerzen einseitig nach Belastung

  • Leistenschmerz (manchmal ausstrahlend)

  • Ruheschmerzen (z.B. nachts)

  • Zunehmende Steifheit

  • Schmerzen beim Drehen des Beines um seine eigene Achse

  • Schonhinken

Auslöser für eine Hüftgelenksarthrose können neben altersbedingtem Verschleiß und Abbauprozessen aber auch Unfälle oder Verletzungen am Gelenk, angeborene Fehlstellungen oder Folgewirkungen von Stoffwechselkrankheiten sein. Der REVILAX Sessel mit seiner effektiven Aufstehhilfe gleicht hier die Probleme der Hüftarthrose aus und hilft nahezu schmerzfrei die bequeme Sitzposition wieder zu verlassen.

Hüftschmerzen aufgrund von Entzündungen
Eine weitere, verbreitete Ursache für Hüftschmerzen können auch Entzündungen sein. Betroffen sind hier häufig die Schleimbeutel, die mit Flüssigkeit gefüllt als Polster zwischen den Knochen und Muskeln bzw. Sehnen liegen. Schleimbeutelentzündungen lassen sich in akute oder chronische Entzündungen unterteilen. Beide Formen entstehen entweder aufgrund einer Überbelastung des Gelenks bzw. des großen Gesäßmuskels oder durch ein Einnisten von Bakterien. Bei einer Entzündung der Schleimbeutel treten die Hüftschmerzen vornehmlich außen an der Hüfte, seltener, z.B. beim Treppensteigen, außen am Oberschenkel auf. Sie werden oft als ziehend oder stechend empfunden und setzten meist nach Belastung und Bewegen des Beines ein, können bei einer chronischen Entzündung aber auch im Ruhezustand auftreten. Bei Schleimbeutelreizungen sind außerdem Druckschmerzen möglich. Eher selten kommt es dagegen zu einer infektiösen Entzündung des Hüftgelenks selbst. Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Infektion direkt im Gelenk, die starke Schmerzen im Hüftgelenk und in der Leiste in Kombination mit einem schaukelnden Gangbild hervorruft. Genießen Sie trotz Hüftschmerzen mit REVILAX Sessel pure Entspannung. Mit effektiven Wellnessfunktionen wie schmerzlindernde Wärmefunktion und Massagefunktion.

Schmerzen in der Hüfte durch Fehlhaltungen und Fehlstellungen
Hüftschmerzen können auch aufgrund von Verspannungen der Oberschenkelmuskulatur, einer verkürzten Muskulatur im Lenden- und Oberschenkelbereich oder wegen eines falschen Gangs verursacht werden. Verspannungen entstehen häufig bei einer dauerhaft falschen Körperhaltung bzw. einer Fehlbelastung der Hüfte. Treten sie aufgrund solcher Verspannungen auf, sind die Hüftschmerzen meist einseitig an der Außenseite der Hüfte bzw. an der Oberschenkelmuskulatur. Durch eine gezielte Körpertherapie mit speziellen Übungen kann die fehlerhafte Körperhaltung korrigiert und die Verspannungen wieder gelöst werden. In den meisten Fällen verschwinden die Hüftschmerzen, wenn die Fehlbelastung der Hüfte behoben ist. Der REVILAX Sessel nach Maß hilft hier mit verstellbarer Rückenlehne sowie Sitzposition, optimal gegen Fehlbelastung der Hüfte.

Die Zivilisationskrankheit Hüftkopfnekrose als Schmerzauslöser
Eine weitere Ursache für Schmerzen in der Hüfte kann eine Hüftkopfnekrose (Knocheninfarkt der Hüfte) sein. Die Nekrose ist eine typische Zivilisationskrankheit und wird durch ein Absterben des lebenden Knochengewebes ausgelöst. Dies kann z.B. vorkommen, wenn die Durchblutung des Hüftknochens zurückgeht, der Knochen demineralisiert und seine Stabilität verliert. Anfangs werden die Hüftschmerzen bei einer Hüftkopfnekrose als ein schleichend beginnendes Ziehen in der Leiste oder als ein plötzlich einschießender Leistenschmerz beschrieben. Beim Fortschreiten der Krankheit kann das Hüftgelenk die alltägliche Belastung nicht mehr tolerieren und die Beweglichkeit bei Innendrehungen ist eingeschränkt. Richtig schmerzhaft wird die Hüftkopfnekrose allerdings oft erst beim Zusammenbrechen des abgestorbenen Hüftkopfes, weshalb es häufig leider erst recht spät zu der richtigen Diagnose und Behandlung kommt. Der REVILAX Sessel nach Maß lindert und unterstützt Ihre Belastungen mit Nekrose durch individuelle Anpassungen. Genießen Sie entspanntes und dauerhaftes Sitzen, trotz belastender Hüftschmerzen und Nekrose Fälle.

Fazit
Hüftschmerzen, auch Koxalgie genannt, können eine Vielzahl von Auslösern haben. Je früher die Ursache für die Schmerzen im Hüftgelenk oder in der Hüfte erkannt werden, desto schneller und besser können sie behandelt werden. Im Rahmen unserer Tätigkeit kann REVILAX mit speziellen Sesselausführungen die Belastung durch Hüftschmerzen lindern und unterstützen.

Multiple Sklerose
MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Es kommt dabei häufig zu multiplen Entzündungsherden in Gehirn und Rückenmark. Diese führen in der Folge häufig zur Zerstörung von Nervenfasern und langfristig zu Verhärtungen und Vernarbungen (skleros = hart) von Nervengewebe. REVILAX Sessel für pflegebedürftige Personen unterstützt und erleichtert den Alltag mit Hilfe von verschiedenen Funktionen. Manchmal findet sich für MS in der Literatur auch die Bezeichnung "Encephalomyelitis disseminata". Diese leitet sich von den griechischen Wörtern "enkephalos" für Gehirn, "myelos" für Mark sowie dem lateinischen Wort "disseminare", also ausstreuen, ab. Übersetzt beschreibt die Bezeichnung eine über verschiedene Stellen des zentralen Nervensystems gestreute Entzündung. Die Folge dieser Entzündungen: Befehle und Reize, die von den Gehirnzellen an Muskeln oder Organe gesendet werden, kommen verzögert oder gar nicht mehr an ihrem Zielort an. Auch umgekehrt, gelangen aufgenommene Reize nicht auf schnellstem Wege ins Gehirn, können also nicht richtig verarbeitet werden. Deshalb kann es bei Multiple Sklerose zu Bewegungs- und Empfindungsstörungen kommen. Aber auch in vielen anderen Beschwerden kann sich die Erkrankung zeigen - in 1.000 Gesichtern. Der REVILAX-Sessel passt sich hierbei individuell Ihren Bedürfnissen an. Erleben Sie mit REVILAX Sessel nach Maß Ruhe und Erleichterung trotz Einschränkungen. Im Rahmen unserer Tätigkeit kann REVILAX mit speziellen Sesselausführungen durch Aufstehhilfe, Herz-Waage-Liege-Position, Weichlagerungen und weiteren Funktionen das Leben erleichtern.